Alle Artikel der Kategorie ‘literaturFELDER

Themen auf literaturfelder.com

Container gestapelt Erzählung von den Konsumgütern

Alle haben ein Recht auf Gedichte

Eine Rezension von Peggy Kames „Erzählung von den Konsumgütern“ – der Band heißt, wie sein erstes Gedicht, Erzählung, und ist somit auch als Einladung zu verstehen an all jene, die lieber keine Gedichte lesen. Die Gedichte gehen uns indes unmittelbar an, auch wenn sie aus dem vermeintlich „fernen China“ stammen, weil es unsere globalisierte Welt […]

Oken Junge am Meer

Die Keime einer Religion der Poesie

Gastbeitrag von Yu-Sheng Tsou »Die Liebe ist das Numinose des Herzens«, predigt er. Zumal jetzt,wo der Frühling da ist.aus: Yang Mu Frühlinglied Wu Shih-hungs 吳識鴻 Graphic Novel OKEN: Geburt eines Dichters adaptiert Yang Mus autobiographische Essaysammlung Sturm in den Bergen, Regen über dem Meer, die später in Frühe Schriften aus dem Berg Qilai aufgenommen wurde. […]

Mauerläufer Zeitschrift Krisen und Magie

Krisen & Magie …

… als ließen sich beim Blick in die Glaskugel die Probleme der Welt lösen? Weil es zu viele sind, weil sie allgegenwärtig sind, fangen wir an, sie zu überblättern, steht im Editorial der aktuellen Ausgabe des Literarischen Jahresheftes Mauerläufer. Und so gehen die Autorinnen und Autoren hinein in einen Cottbusser Sommer oder hinauf in die […]

Wolken

Ein Jahr lang „wettern“

Ein Langedicht übers Wetter Wie wäre es, fragte ich Eva Roth, über etwas so Flüchtiges wie das Wetter zu schreiben? Ja, antwortete Eva, und wenn der Anfang nicht passt, schneiden wir ihn später einfach wieder ab. So sprachen wir miteinander in Gedanken ständig übers Wetter, schickten uns Zeilen, die die andere weiterdachte und fortführte. Mal […]

freitext alice grünfelder

Eine Stadt wartet

Eine Stadt am Meer, wartet, harrt aus, weil Unwetterwarnungen das Leben lahm legen. Eine Stadt, die – eine Fahrradstrecke lang – eine Müllhalde, eine Kläranlage, Kieshalden am Meer ablegt. Eine Stadt, in der das Hinterland mitschwingt. So eine Stadt, in wenigen Zeilen verdichtet, erschien nun auf Freitext.

Furios

Yves Raeber über seine Übersetzung des Langpoems Schieflage von Thierry Raboud Als Yves Raeber beim Übersetzerstammtisch in Zürich von seinem aktuellen Projekt erzählte, dass sich da einer hat einschließen lassen in ein Museum und in wildem Furor in sieben Tagen und Nächten sich alles vom Leib tippte, was ihn quälte – und das auf ein […]

Nicht mit allem …

… einverstanden? Sonst gäbe es womöglich den neuen Gedichtband von Nathalie Schmid nicht? Ein Interview. Was passiert, wenn ich ein Gedicht lese? Wie wirft es einen Köder aus, fängt mich ein? Erklären kann ich es nicht genau, aber wenn die Zeilen etwas auslösen, das mag ein kurzes Stolpern beim Lesen sein, ein Blitz, ein Feuer […]

Stuhl umrankt von Pflanzen

Ausgesondert …

… Häuser und Menschen, und davon erzählen diese meine Zeilen „Absonderlichkeiten am Wegrand“, die Manfred Lipp auf seinem Literarturblog „Aus dem Alltag“ großzügigerweise veröffentlicht.

schlafende hunde auf gedicht zwilicht

Was ist politische Lyrik?

Dieser Frage geht der Herausgeber der neunten Kollektion „Schlafende Hunde“ mit all ihren Dilemmata und Verwicklungen nach – zumal auch die Reaktionen darauf widersprüchlicher nicht sein könnten. Die einen verwehren jegliche Zuschreibung und Instrumentalisierung, andere wiederum fordern gerade in Zeiten wie diesen klare Worte. Und wer denkt nicht an die Brecht’schen Bäume, wo es doch […]

Frau blickt auf Buchtitel Vom Berglern und Geheimagenten

Traumseelen und Geheimagenten

Literarische Geschichtsbewältigung à la Taiwan. Ein Gastbeitrag von Peggy Kames. Stell dir vor, du sitzt am Computer und kannst mit einem Klick Taiwan aus höchster Not retten, wie schon einmal, du musst nur den richtigen Befehl wiederholen. Was wäre wenn? Das ist die literarische Versuchsanordnung in der Erzählung „Virtuelles Taiwan“ von Ping Lu, die 1997 […]