Workshops

Workshop mit Alice Grünfelder
“Abraxas” – Literaturworkshop

Menschen sind erzählende Wesen, Sprache ist existentiell. Dies zeigte nicht erst das Experiment von Friedrich II., der mehrere Säuglinge von der Außenwelt isoliert und den Ammen befohlen hat, die Kinder zwar zu ernähren, nicht aber mit ihnen zu sprechen. Aufgrund mangelnder menschlicher Zuneigung sind die Kinder bald gestorben.

Was steht am Anfang der Sprache? Kann man schreiben lernen? Wie kann man Sprache und Kommunikation vermitteln? Und was nützt es, Bücher zu publizieren, wenn junge Menschen angeblich das Schreiben & Lesen ablehnen?

Um diesen Fragen nachzugehen, unterrichte ich als Dozentin für Sprache & Kommunikation u.a. Jugendliche und bilde mich in sprachdidaktischen Bereichen weiter. Mit rhetorischem Wissen um Präsentationstechniken und adressatengerechter Ansprache experimentiere ich im Forum des Rhetorik-Clubs Zürich.

Gerne gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen weiter, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Veranstaltungen und Workshops, die ich u.a. anbiete:

Von der Idee – übers Schreiben – zum Buch

Eine Einführung rund ums Thema: „Ein Buch schreiben“

Leitung: Alice Grünfelder

Sie möchten ein Buch schreiben, und Sie haben eine Idee, nur: Wie schreibt man eigentlich ein Buch? Und lassen sich Ihre Ideen überhaupt zwischen zwei Buchdeckel packen? Beispiele und konkrete Übungen zeigen Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt mit Ihrem Schreibvorhaben vorankommen können.

Wir diskutieren Schreibstrategien und -techniken ebenso wie Fragen nach dem Aufbau einer Handlung oder der Niederschrift eigener Reflektionen. Von der notwendigen Überarbeitung eigener Texte wird ebenso die Rede sein wie von Lust und Frust beim Schreiben selbst. Anregungen, Empfehlungen und handfeste praktische Informationen über das Schreiben eines Buches runden den Kurs ab.

Datum: 2.10.2020, Volkshochschule Zürich


Über Reisen schreiben. Wie man aus Reise-Erlebnissen gute Texte macht

Schreibgedanken entstehen beim Spaziergang durch den Wald, beim Flanieren durch Städte und auf Reisen in nahe und ferne Länder. Kommt dann noch die Lust hinzu, diese Gedanken in Schreibgefässe zu gießen, tut manchmal Unterstützung gut.
Wie können solche Gefäße aussehen? Wie gestalte ich sie, damit auch andere Lust haben, diese reisenden Schreibgedanken zu lesen? In diesem Schreibseminar bringen wir solche Gedanken in Fluss und erarbeiten verschiedene Möglichkeiten, Ihre Reiseeindrücke in Form zu bringen.

Termine noch offen


Über Kreuz – Ein Workshop für Übersetzer und Lektoren im Übersetzerhaus Looren (Schweiz)

Die Zusammenarbeit zwischen Übersetzern und Lektoren gestaltet sich mitunter diffizil. Bei Fragen der Art: Wie weit soll/darf sich ein Übersetzer vom Original entfernen, wie stark ein Lektor die Übersetzung «glätten»? Wie viel Fremdheit kann ihm – resp. «dem Leser» – zugemutet werden? geraten sie beinahe zwangsläufig «über Kreuz». Diese Differenzen, stereotyp aufgefasst, können die Kommunikation zwischen beiden behindern und ermüden, bergen jedoch zugleich ein enorm kreatives Potenzial, das zu aktivieren Ziel dieses Workshops für Übersetzer und Lektoren ist.

Der gemeinsamen Selbstwahrnehmung beider Berufsgruppen als Schreibende dient ein spezieller Kurzworkshop mit einem Gastreferenten (bisher Otto Kruse, Emil Zopfi, Michèlle Minelli), in dem Kreativstrategien entwickelt und Wege zur Auflösung von Schreibblockaden aufgezeigt werden.

Werkstatt-Coleitung: Alice Grünfelder

Infos zu den Teilnahmebedingungen etc. finden Sie auf www.looren.net


Geschenkte Stunden für aufgeschobene Geschichten

– ein Workshop gegen Schreibblockaden

Leitung: Alice Grünfelder

Wer kennt sie nicht, die tollen Ideen, die man schon immer einmal aufschreiben wollte, aber nie Zeit und Musse hatte oder einfach nicht wusste wie. Wer hat sie nicht, die angefangenen Texte in der Schublade, die man schon immer einmal zu Ende schreiben wollte, nur einfach nicht wusste wie. Manchmal hilft schon das Gespräch darüber, dass man weiterschreiben kann. Manchmal muss man den Text durchbürsten, auf den Kopf stellen, einen ganz anderen Blick darauf werfen, damit es weitergeht. Aufgeschoben ist jedenfalls nicht aufgehoben, und gemeinsam lässt es sich leichter über die eigenen Schreiblockaden nachdenken. Manchem reicht die dargebotene Hilfe zur Selbsthilfe, jemand anders schreibt motivierter in einer Gruppe als einsam zu Hause am Schreibtisch. Aber auch Diskussionen über das Schreiben an sich und konkrete Übungen helfen, wieder in den Schreibfluss zurückzufinden.