Autor: Alice Grünfelder

Von Sandelholzstrafe und Bauernkaisern

Salongespräch über China Im Rahmen der Zuger Übersetzer-Gespräche 2014 Karin Betz und Alice Grünfelder unterhalten sich über Themen und Tendenzen in der Gegenwartsliteratur Chinas, über regionale Besonderheiten und die Frage: Was ist überhaupt chinesische Literatur? Apéro im Anschluss an das Gespräch. Ort: Zug, Bibliothek, St. Oswaldsgasse 21 Zeit: Samstag, 18. Januar 2014, 10.30 Uhr

Chinesischer Humor

Der Chinese lacht viel, sagt man, nur lacht er auch gerne? Und was könnte es bedeuten, wenn er lächelt? Schließlich versuchen in interkultureller Kommunikation Geschulte seit Jahrzehnten, dieses Lachen für uns zu enträtseln. Das irritierende Lächeln der Chinesen ist berüchtigt, gefürchtet gar von jenen, die mit Chinesen Verhandlungen führen. Da wird gelächelt, was das Zeug […]

Skype bitte, Mama, skype!

Zerkratzte Kinderseelen, weil Mütter ihre Familien verlassen, denn in der Ukraine finden sie keine Arbeit oder zumindest keine, die genug Geld einbringt, um sich und die Kinder über Wasser zu halten oder ihnen einen höheren Lebensstandard zu ermöglichen.

Ayurveda – ums Leben wissen

Sri Lanka, 2013 „Put on some normal clothes!“, wenn der Manager zum Gespräch bittet, der einmal die Woche aus Colombo kommt und mit den neuen Gästen persönlich sprechen möchte. Danach würde man uns die Anlage zeigen, sagte die Empfangsdame im beigefarbenen Sari. Ihr Blick musterte mich von Kopf bis Fuß, glitt dann an mir ab, […]

Comics aus China

In China ist eine lebendige Comicszene entstanden. Ursprünglich den japanischen Mangas nachempfunden und kombiniert mit chinesischer Propagandamalerei sind die «Manhua» genannten Comics unter anderem auch inspiriert von traditionellen chinesischen Tuschezeichungen.

Aaargh!

Wie halten Übersetzer von Comics und Graphic Novels den deutschen Text kurz, damit er in die Originalblasen passt? Wie retten die Spezialisten für direkte Rede verschiedene Jargons, regionale Färbungen und Wortwitz ins Deutsche? Ein Gespräch über die Strategien und Tricks für ein gelungenes Zusammenspiel von Sprache und Bild.

Frag nicht!

6.8.2012, Zugreise in Burma „Train, hello, hello, train“ klopft es an die Tür. Um drei Uhr morgens. Aufstehen wollten wir eine halbe Stunde später, der Zug geht erst um 4 Uhr, den Weg dorthin schaffen wir im Stockdunkeln in knapp zehn Minuten. Schlaftrunken lassen wir uns in die durchgesessenen Sitze der Upper Class fallen, schauen […]