Landschaft, Buchtitel

Utopisch schreiben

Mehr als nur schreiben.

Es gab einmal ein Buch, darin wurde heftigst überlegt, wie es sich in Zeiten wie diesen überhaupt noch schreiben ließe. Das bloße Abschreiben der Realität und eigenen Befindlichkeiten genüge jedenfalls nicht (mehr), es müsse darüber hinausgehen. Nur wie? Nicht ins pamphletisch-politisch-Fahrwasser geraten, auch nicht allzu utopistisch soll es geraten, die Klassen berücksichtigen und Möglichkeiten zeigen.

Gut, dachte ich, nur wie?

Politische Krimis wurden z.B. aufgeführt und zitiert, doch wenn ich mich recht erinnere, dachte niemand an das Potenzial der Lyrik.

Das interessiert mich, womöglich hatte der Herausgeber Björn Hayer mit seinem Gedichtband „aus einer geschützten Ecke heraus / lässt du den Raum entstehen“ genau dies im Sinne?

Eine ausführliche Rezension der Lyrik-Anthologie lässt sich beim Infosperber /Kontertext nachlesen.

Björn Hayer: „aus einer geschützten Ecke heraus / lässt du den Raum entstehen“ . Utopische Dichtung der Gegenwart. Gans Verlag, 2026.

Noch mehr Lyrik?