
Reise nach Myanmar (Birma)
Herausgegeben von Alice Grünfelder und Lucien Leitess
Das Land der goldschimmernden Pagoden ist ein ewiges Faszinosum für Reisende damals wie heute. Autoren lüften die Rätsel um die kostbaren weißen Elefanten, um den verlassenen Königspalast in Mandalay und die Rituale des Schlangengottes. Sie berichten aber auch über die Schattenseiten des Landes wie den Opiumhandel im Goldenen Dreieck, die geheimen Routen der Kunsträuber und die Herrschaft der Generäle.
Mit Texten von Michael Aris über Aung San Suu Kyi, Pierre Loti, Cees Noteboom, Emil Nolde, Paul Theroux, Shway Yoe, Amitav Gosh, George Orwell, Aldous Huxley, Roland Schüssel, Bertil Lintner, André Boucoud, Ma Thanegi, Mya Than Tint.
ISBN 3-293-20443-0
UT 443 – Unionsverlag, 2009
www.unionsverlag.com
Rezension auf fairunterwegs.org:
Der neue Kulturkompass zu Burma – ein Schlüssel zum Verständnis
Rezension: Reise nach Myanmar (Birma) auf siamheute.de
Myanmar, dieser uns fast unbekannte südostasiatische Staat, ist auch in unserer Literaturszene kaum vertreten. Alice Grünfelder und Lucien Leitess’ Herausgabe von “Reise nach Myanmar (Birma) Kulturkompass fürs Handgepäck” ist somit eine Rarität in Bezug auf Literatur über Myanmar. Den Herausgebern dieses Buches, sowohl Literatur- wie auch Asienexperten, ist mit der Auswahl der Texte eine hervorragende Mischung gelungen.
» Rezension von Anita Bolte auf siamheute.de weiterlesen

Reise in den Himalaya
Geschichten fürs Handgepäck
Herausgegeben von Alice Grünfelder
Erzählungen aus den Ländern des Himalaya berichten jenseits aller verklärenden Nostalgie von dessen ungebrochener Anziehungskraft und vom Leben in den abgelegenen Bergregionen.
Der Himalaya ist Wohnsitz der Götter, die Berge sind Leitern, auf denen man in den Himmel gelangt. Im Himalaya finden sich die vielfältigsten Kulturen und Religionen. Die einen ziehen sich dorthin zurück, sei es nun auf der Suche nach Erleuchtung oder auf der Suche nach sich selbst. Andere wiederum, wie die tibetischen Flüchtlinge in Indien, werden aus dem Hochland vertrieben. Und manche Bergsteiger erkennen schließlich, dass es im Leben Schwierigkeiten gibt, die zu bewältigen eine weit größere Herausforderung darstellen als die Besteigung des Everests.
Autorinnen und Autoren aus Nepal, Bhutan, Tibet, China und Indien, die hier zum Teil erstmals auf Deutsch vorgestellt werden, berichten von Spiritualität und Alltag, politischen Umwälzungen und religiösen Mythen.
Aktualisierte Neuausgabe von »Himalaya – Menschen und Mythen«.
UT 421, 256 Seiten ISBN 3-293-20421-X
Unionsverlag 2008
www.unionsverlag.com
Rezension auf Tourismwatch

Hong Kong in Berlin
Festival of Vision
Co-Herausgeberin Alice Grünfelder
‚Festival of Vision: Hong Kong – Berlin‘ was organized by the House of World Cultures in Berlin and the Institute of Contemporary Culture in Hong Kong to facilitate and stimulate cultural dialogue and exchange between the two cities. The first phase of ‚Festival of Vision‘, 29 July to 10 September 2000, brought Hong Kong art and culture to the people of Berlin in the form of a bamboo pavilion, exhibitions, films, concerts, dance and theatrical performances and multimedia projects.
This publication includes contributions by Hans-Georg Knopp, Danny Yung, Ulrich Sacker, Benjamin Lee, Hartmut Haubermann, Horace Wan-Kan Chin, Beate Rusch, Vicki C.H. Ooi, Leung Ping-kwan, Rocco Yim, Desmond Hui, Leung Man-tao and others.
Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 2000
– www.hkw.de
– Katalog im hkw-Shop-Archiv
Website zum Festival of Vision 2000
www.hongkongberlin.net/

An den Lederriemen geknotete Seele
Erzähler aus Tibet
Herausgegeben von Alice Grünfelder
Aus dem Chinesischen von Alice Grünfelder und Beate Rusch
Tibet – die Neuentdeckung einer uralten Zivilisation und einer jungen Literatur.
Vor wenigen Jahren erst ist eine moderne tibetische Literatur entstanden. Provozierend, ambivalent und mit unkonventionellen Mitteln wirft sie einen unverstellten Blick auf ein unbekanntes Tibet, das zwischen modernen und traditionellen Vorstellungen von Leben und Tod, zwischen tiefer Religiosität und Atheismus zerrissen wird. Tashi Dawa fängt die magische Vorstellungswelt ein, in seinem verblüffenden Spiel mit den verschiedenen Zeitebenen konfrontiert er die Gegenwart mit der Vergangenheit. Alais eindringliche, kritische Beschreibungen von Natur und Zivilisation führen in den Alltag der Tibeter: In seiner Erzählung »Pilze« schwatzen tibetische Kader den Nomaden Heilpilze ab und verkaufen sie für ein Vielfaches an ein japanisches pharmazeutisches Unternehmen. Daß dabei die tibetische Tradition zerstört wird, scheint nur der Hauptperson der Erzählung bewusst zu sein. Sebo ironisiert und verfremdet in seinen Erzählungen, was religiösen Tibetern heilig ist, aber auch über die Fortschrittsgläubigkeit macht er sich lustig. Seine Erzählungen sind als chiffrierte Herausforderung an alle Glück und Heil verheißenden Wahrheiten zu lesen. Diese drei tibetischen Erzähler entfalten ein überraschendes Panorama von Menschen, Glaubenswelten und Naturgewalten. Sie ermöglichen uns den Blick von innen auf eine der ältesten und rätselvollsten Kulturen dieser Welt.
UT 160, 160 Seiten – Gebundene Erstausgabe 1997
ISBN 3-293-00238-2 (1997) ISBN 3-293-20160-1 (2000)
Unionsverlag
www.unionsverlag.com
Alice Grünfelder, Autorin

Alice Grünfelder:
Tashi Dawa und die neuere tibetische Literatur
edition cathay, Bochum 1999
Projektverlag
ISBN 3897330148 (vergriffen)











