Künstler aus Birma in Berlin

BEYOND INSIGHTS - Zeitgenössische Kunst aus Birma/Myanmar

Tun Win Aung | Wah Nu | Win Thanda | Phyoe Kyi | Min Thein Sung | Wai Mar Nyunt

Ausstellung Beyond InsightsBEYOND INSIGHTS zeigt aktuelle Positionen sechs Künstler und Künstlerinnen aus Birma/Myanmar, AbsolventInnen
der University of Culture Yangon, die Themen wie Alltag, Tod, Tradition und Moderne durch die Medien Malerei, Foto, Video
und Objekt reflektieren. Diese erste Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Burma/Myanmar in Deutschland wurde durch
den Kunstverein Bad Aibling ermöglicht und gibt Einblicke in ein sich veränderndes Land.

Eröffnung: Freitag, 12. November 2010, 19 – 21 Uhr
Ort: Gallery CON.form Architects, Brunnenstrasse 3, 10119 Berlin
Ausstellungsdauer: 13.11.-10.12.2010

Mehr Informationen hier:www.asia-unlimited.net

Wenn Sie Hintergrundinformationen über Birma suchen – werfen Sie doch einmal einen Blick in den Kulturkompass Reise nach Birma , u.a. herausgegeben von Alice Grünfelder.

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Die Bilder konsumieren uns! Im Gespräch mit der Künstlerin Irene Sauter

Auszüge aus einem Gespräch, das Alice Grünfelder mit der Künstlerin Irene Sauter Ende November 2009 in Zürich führte:

Alice Grünfelder: Du kommst zwar von der Minimal Art, fühlst dich, wie du sagst, damit auch immer noch sehr verbunden, aber in den letzten Jahren infiltrieren zunehmend kunstexterne Phänomene deine Arbeiten. Bei „Enjoy Your Meal – An Everyday Sculpture“ hast du beispielsweise einen Abend lang Gäste während eines exzellenten Dinners diversen Filmsequenzen ausgesetzt. Diese Bilder – überwiegend Kriegsbilder aus europäischen und US-amerikanischen TV-Nachrichten, hart geschnitten und mit kurzen Sequenzen aus Werbung und Unterhaltung versetzt – werden in einem Raum ohne Ton auf vier Meter hohe Wände projiziert. Ganz gleich, wohin die Gäste ihren Blick gerichtet haben, wenn sie von ihrem exquisiten Mahl aufsahen …mehr …

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Kontrapunkt China – Tibet

Berliner Literaturkritik
„Flügelschlag des Schmetterlings“ erschien bereits im Juli 2009 im Unionsverlag. Alice Grünfelder publizierte hierin Texte tibetischer Autoren und Autorinnen, die über ihre Zerrissenheit zwischen China und dem nach Autonomie strebenden Tibet schrieben.

Wer hätte besser eine Auswahl über die Sicht einzelner Autoren bezüglich der Tibet-China-Krise treffen können, wenn nicht Alice Grünfelder? Verbrachte sie doch schließlich zwei Jahre als Stipendiatin in Chengdu, der Provinz Sichuan in China, und unternahm zahlreiche Reisen nach Tibet, wo sie unter anderem als Dolmetscherin tätig war. Nach ihrem Aufenthalt schloss sie ihre Magisterarbeit bezüglich neuerer tibetischer Literatur ab und kehrte 1999 nach Berlin zurück, um dort eine Agentur für Literatur in Asien zu gründen. Bereits 1997 thematisierte Alice Grünfelder, respektive Erzähler aus Tibet, in „An den Lederriemen geknotete Seele“ ein Panorama der rätselhaften Tibeter und ihrer Glaubenswelt. „Flügelschlag des Schmetterlings“ skizziert ebenfalls kulturelle Gegebenheiten, offeriert jedoch insbesondere persönliche Empfindungen mit Fokus auf den anhaltenden politischen Spannungen.

Aus: Berliner Literaturkritik

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China auf der Frankfurter Buchmesse

Mit dem Gastland China hat es sich die Frankfurter Buchmesse nicht leicht gemacht. Wenn’s brenzlig wird, lädt man lieber aus statt ein. Was hat das Programm der Messe dennoch zu bieten?

Dienstagabend, Frankfurter Buchmesse: Noch während der Literaturnobelpreisträger Gao Xingjian die letzten Worte seiner Eröffnungsrede spricht, springt der chinesische Staatspräsident auf und geht mit offenen Armen auf ihn zu, derweil sich die Apparatschiks applaudierend erheben. Einen Tag später sitzen Autoren aus Hongkong, Tibet und China am runden Tisch, um über den Begriff „chinesische Literatur“ zu diskutieren. Der Vorsitzende des chinesischen P.E.N. leitet eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Engagierte Literatur in China“. Und die Journalistin Dai Qing, die auf einem Symposium im Vorfeld der Buchmesse die chinesischen Organisatoren mit Forderungen nach Demokratie und Meinungsfreiheit brüskierte, arbeitet gemeinsam mit Behördenvertretern an einer Novellierung des Presse- und Informationsgesetzes, um die Zensur auszuhebeln.

Wenn’s brenzlig wird, lädt man lieber aus statt ein

Dieses Szenario ist eine Illusion, denn statt Diskussion ist Präsentation angesagt, man bleibt auf beiden Seiten hübsch unter sich, und wenn’s brenzlig wird, gilt die Devise: Statt Einladung lieber Ausladung. Immerhin wird Gao Xingjian über das Leben und Schreiben in zwei Kulturen sprechen. Als auf dem Salon de Livre in Paris 2004 China Schwerpunktland war, hielt die chinesische Regierung diese persona non grata erfolgreich fern. Der Essayist und Präsident des chinesischen P.E.N., Liu Xiaobo, sitzt im Gefängnis, weil er das Bürgerrechtsmanifest 08 unterzeichnete. Bei keiner Veranstaltung werden Autoren aus China auf Kollegen treffen, die dem Land den Rücken gekehrt haben – von einer Diskussion zwischen Vertretern des GAPP (Behörde für Presse und Publikationen) und Dissidenten ganz zu schweigen.

Anders herum gefragt: Was werden wir präsentiert bekommen?

Der vollständige Artikel ist im Tagesspiegel Berlin online nachzulesen:

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Rezension: Reise nach Myanmar (Birma) auf siamheute.de

Myanmar, dieser uns fast unbekannte südostasiatische Staat, ist auch in unserer Literaturszene kaum vertreten. Alice Grünfelder und Lucien Leitess’ Herausgabe von “Reise nach Myanmar (Birma) Kulturkompass fürs Handgepäck” ist somit eine Rarität in Bezug auf Literatur über Myanmar. Den Herausgebern dieses Buches, sowohl Literatur- wie auch Asienexperten, ist mit der Auswahl der Texte eine hervorragende Mischung gelungen.

» Rezension von Anita Bolte auf siamheute.de weiterlesen

Erschienen 2009 im Unionsverlag Zürich
252 Seiten, UVP: EUR 9,90, CHF 17,90
ISBN: 978-3-293-20443-0

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Buch: Flügelschlag des Schmetterlings – Tibeter erzählen

Cover

"Flügelschlag des Schmetterlings" (© Unionsverlag)

Herausgegeben von Alice Grünfelder.

Das Unbehagen in der eigenen und fremden Kultur macht die Tibeter im mehrfachen Sinne zu modernen Nomaden des 21. Jahrhunderts. Zum ersten Mal versammelt dieser Band vielfältige und kontroverse Texte von tibetischen Autorinnen und Autoren der jüngeren Generation aus Tibet und dem Exil.

Der Protagonist in Alais Erzählung Blutsbande hat einen chinesischen Großvater und einen tibetischen Vater; als er mit chinesischem und tibetischem Namen gerufen wird, zerreißt es ihm fast das Herz. In Ralo von Tsering Döndrub begegnen wir einem haltlosen jungen Mann, der seine Umwelt nicht versteht. Während in Tibet lebende Schriftsteller Kritik subtil oder verfremdet in ihre Texte einfließen lassen, artikuliert der Exil-Tibeter Palden Gyal ganz unverblümt die Ungerechtigkeiten, die während der Kulturrevolution geschahen. Umso mehr erstaunen die persönlichen Eingeständnisse von Exilanten, die wieder die Annäherung an Tibet suchen.

Mit Texten von Alai, Jamyang Norbu, Tsering Öser, Tenzin Tsundue und vielen anderen.

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Meinungsfreiheit in Südostasien

Interview mit der thailändischen Verlegerin Trasvin Jittidecharak

Zuerst der Tsunami, dann die Querelen um den ehemaligen Premier Thaksin, schließlich die Demonstrationen in Bangkok, die den Flugverkehr lahmlegten: Thailand schafft es zwar in die Schlagzeilen der Medien, von Land und Leuten, Kultur und Literatur hingegen ist hierzulande nur wenig bekannt. Zwar lesen Thailänder gerade mal zwei Bücher pro Jahr, doch die steigenden Umsatzzahlen (knapp 10 Prozent seit 2003) verweisen auf einen erstaunlich florierenden Wirtschaftszweig, so der thailändische Verlegerverband. Trasvin Jittidecharak, Silkworm Books, ist nicht nur eine engagierte Verlegerin, sondern organisiert auch Workshops in Laos, Kambodscha und Vietnam. Alice Grünfelder hat sich mit ihr unterhalten.

Das Interview in ganzer Länge finden Sie hier: Trasvin Jittidecharak, Verlegerin, Thailand

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Tourismwatch: Audienz beim Mount Everest

Audienz beim Mount Everest
Eine respektvolle Annäherung an den höchsten Berg der Welt

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